Analytische Kostenplanung

Analytische Kostenplanung

Kosten kennen = Ergebnis steigern

Die anlytische Kostenplanung steigert Ihr Unternehmensergebnis

 Wenn Sie in Ihrem Unternehmen Ihre Kosten nachhaltig senken wollen, müssen Sie zum Zweck der Kostenkontrolle Maßstäbe vorgeben, die frei sind von Unwirtschaftlichkeiten, von Zufälligkeiten der Vergangenheit und Ungenauigkeiten der Kostenzurechnung.

Im Gegensatz zur Budgetierung, bei der die Vorjahreswerte der Kostenstellen um x-Prozent rauf oder runter gerechnet werden, stellt die analytische Kostenplanung den betriebsnotwendigen Verbrauch an Gütern und Dienstleistungen in den Kostenstellen in den Mittelpunkt.

Anders als bei budgetierten Kosten, die so geplant wurden, dass sich  beim späteren Vergleich keine Abweichungen zwischen Plan und Ist ergeben, nehmen analytisch geplante Kosten diese Abweichungen bewusst in Kauf, um aufzuzeigen, dass die „normalen“ Bedingungen noch nicht erreicht sind.

Budgetierte Kosten enthalten immer Unwirtschaftlichkeiten, Zufälligkeiten und Ungenauigkeiten bezüglich der Kostenermittlung und Kostenzurechnung.

Derartig „unscharf“ ermittelte Kosten führen zu ungenauen Kostensätzen und damit zu zweifelhaften Angebots- und Produktkalkula-tionen.

Nur analytisch geplante Kosten zeigen die wahre Kostensituation auf – frei von allen Fehlerquellen.

Voraussetzungen schaffen 

  • Kostenstellengliederung in den Fertigungs-, Entwicklungs-, Verwaltungs- und Vertriebsbereichen.
  • Auswahl und Festlegung von Bezugsgrößen/Leistungsarten, die kalkulierbar sind und zu denen sich die proportionalen Kosten in den einzelnen Kostenstellen proportional verhalten.
  • Festlegung der Planbeschäftigung als Basis für die Kostensätze je Kostenstelle und Bezugsgröße/Leistungsart. Abgestellt auf den Engpass des Unternehmens (in der Regel auf den Absatz).

Nur auf der Basis derartiger Voraussetzungen lassen sich Planungsrechnungen durchführen.

Verrechnung der sekundären Kostenstellen/Leistungsarten

Anstatt die Ist-Kosten mit starren und oftmals falschen Schlüsseln umzulegen, werden die Kosten der sekundären Kostenstellen, z.B. der

  • Energiekostenstellen,
  • Raumkostenstellen,
  • Sozialkostenstellen,
  • Leitungskostenstellen usw.

verursachungsgerecht, nach Inanspruchnahme, an die Empfängerkostenstellen weiterverrechnet.

Aufbau eines Festpreissystems

Um Marktpreisschwankungen zu eliminieren, ist ein innerbetriebliches Festpreissystem aufzubauen, damit die Mengen des Verbrauchs mit den gleichen Preisen bewertet werden, mit denen die Planmengen bewertet wurden.

Durchführung der analytischen Kostenplanung

Nur im Betrieb selbst, durch Inaugenscheinnahme einer Kostenstelle, durch das Kennen der Fertigungsabläufe und der Fertigungsverfahren, können Plankosten ermittelt werden. Die analytische Kostenplanung wird dabei gemeinsam mit dem Kostenstellenverantwortlichen, dem zuständigen Controller und einem Mitarbeiter unserer Firma durchgeführt.

Ermittlung der analytischen Planbeträge

Der entscheidende Weg, um zu analytischen Kostenvorgaben zu kommen, ist das Vorgehen über

  • Berechnungen (z.B. Stromverbrauchsmengen),
  • Messungen (z.B. Wasser- und Wärmeverbrauchsmengen),
  • Erfahrungs- und Vergleichswerte,
  • Schätzungen,
  • Annahmen.

Diese Ermittlungsverfahren werden für die (in der Regel) 3 bis 4 dominanten Kostenarten angewendet, die zwischen 70 und 80% des Kostenvolumens einer Kostenstelle darstellen. So kann eine größtmögliche Genauigkeit in der Kostenvorgabe gewährleistet werden.

Aufteilung der Plankosten in proportionale und fixe Anteile

Es gibt keine andere Möglichkeit, als die der analytischen Kostenplanung, um mit ausreichender Genauigkeit eine Aufteilung der Kosten einer Kostenstelle in proportionale und fixe Kostenbestandteile vorzunehmen. Gerade diese Aufteilung ist aber Voraussetzung für das Gemeinkosten-Controlling und für die richtige Ermittlung der Deckungsbeiträge. Sie ist somit Basis für das Ergebnis-Controlling.

Aufwand für eine analytische Kostenplanung

Bei Neuplanungen ist von einem Aufwand von ca. einem Arbeitstag pro Kostenstelle und Bezugsgröße auszugehen. Bei sehr schwierigen technischen Kostenstellen, z.B. bei Kuppelproduktion, kann dieser Aufwand im Einzelfall auch sehr viel höher liegen.

Bei Planungsüberholungen reduziert sich der Zeitaufwand auf ca. 20 bis 30%.

Nutzen der analytischen Kostenplanung

Die Erfahrung aus vielen Unternehmen zeigt, dass die bei der analytischen Kostenplanung aufgedeckten Unwirtschaftlichkeiten, und die daraus resultierenden Kosteneinsparungen, den Aufwand für die analytische Kostenplanung innerhalb eines Jahres (60% aller Fälle) bis zwei Jahren (40% aller Fälle) meist stark überdecken.

Der Vorteil genügend genauer Kalkulationen, die nur mit Hilfe der analytischen Kostenplanung aufgebaut werden können, ist generell nicht bewertbar.

Analytische Kostenplanung

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Nutzen

Deutliche Einsparung der Gemeinkosten.

Steigerung des Betriebsergebnisses um durchschnittlich 5 Prozent.

Kurzfristige Kosteneinsparungen durch aufgedeckte Unwirtschaftlichkeiten.

Differenzierte Planung des betriebsnotwendigen Verbrauchs von Gütern und Dienstleistungen.

Festlegung von Maßstäben, an denen die Ist-Kosten und Ist-Mengen gemessen werden.

Ermittlung exakter Kostensätze zur Bewertung aller betrieblichen Leistungen.
Ermittlung von Bewertungsansätzen für die Kalkulationen, frei von Unwirtschaftlichkeiten.

Aufzeigen von Rationalisierungspotentialen.

Förderung des Kostenbewusstseins und Identifikation der Kostenstellenverantwortlichen mit dem Kostenvolumen ihrer Kostenstellen.

Amortisation des Aufwandes bereits im ersten Jahr (60% aller Fälle), spätestens im zweiten Jahr (40% aller Fälle).

Highlights

Festlegung der Plankosten in Abhängigkeit der Beschäftigung und nicht in Abhängigkeit der Vorjahreswerte.

Analyse und Beeinflussung von Kostenabweichungen.

Senkung der Produktionskosten durch Einführung und Verfolgung betrieblicher Leistungsstandards.

Laufende Anpassung der Kostenplanung an strukturelle Änderungen.